Die Zwillingsseele und die Partnerseele

Die Unterscheidung der Zwillingsseele von einer Partnerseele

 

Die Liebe auf den ersten Blick ist die Erkennung einer Seele,
die dieselbe Struktur wie die eigene hat oder eine sehr ähnliche.

 

Einleitung
Die Erkennung der Zwillingsseele
Die Unterscheidung der Zwillingsseele von der Partnerseele
Die Erkennung eines Ortes, an dem sich die Zwillingsseele befindet
Die Zwillingsseele in der Zukunftsvorhersage
Die Entstehung des Zwillingsseelenzustandes
Die geschichtliche Entwicklung und ihre verheerende Auswirkung auf die Wahrscheinlichkeit der Wiederfindung
Wie man die Wiederfindung fördern kann
Die Feststellung der Zwillingsseele oder einer Partnerseele auf der Basis der Astrologie in Verbindung mit der Physiognomie

 

Einleitung

Der Mensch sehnt sich, sei es bewußt oder unbewußt, nach einem Lebensgefährten für die Ewigkeit, der ihm selbst seelisch vollkommen gleicht. Manche Menschen beginnen irgendwann in ihrem jungen Leben zu fühlen, daß es eine solche Seele gibt, nur eben in einem Körper des anderen Geschlechtes. Diese Sehnsucht ist das Streben der Zwillingsseelenhälften, wieder zueinander zu finden. Die Sprachwendung von der "besseren Hälfte" erinnert noch heute an dieses zu heidnischer Zeit noch allgemein vorhandene und vollkommen selbstverständliche Wissen.

Durch die insbesondere seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhundertes gezielt betriebene Umerziehung des Menschen zur Oberflächlichkeit und seelischen Armut geben die meisten sich heutzutage mit einem Menschen zufrieden, der noch nicht einmal in auch nur genügendem Maße zu ihnen paßt. Sie sehen zwar die körperlichen Merkmale des Gegenübers, vermögen deren Deutung auf der seelischen Ebene aber nicht mehr durchzuführen. Die Folge dieser künstlich herbeigeführten Urteilsunfähigkeit ist die allseits hohe Scheidungsrate. Die ebenso gezielt betriebene Zerstörung der natürlichen Sittlichkeit ist ein ebenso schwerwiegender Grund für das Zerbrechen der Ehen und hat inzwischen schon sehr viele Menschen zu einer tiefen seelischen Bindung unfähig gemacht.

 

Die Erkennung der Zwillingsseele

Wenn man seiner Zwillingsseele zum ersten Male begegnet, dann steht für einen innerhalb von Sekunden felsenfest, daß das der Mensch ist, mit dem man für immer zusammenbleiben will, noch bevor das erste Wort fiel oder es zu der ersten Geste kam. Diese Liebe muß nicht erst entstehen - sie ist einfach da, weil sie schon immer auf dem Grunde der Seele vorhanden war. Sie steigt nur aus der Tiefe des Unterbewußtseins herauf in das Oberbewußtsein. Man hat den Wunsch, diesen Menschen innig zu umarmen und zu ihm zu sagen: "Willkommen in meinem Leben! Ich habe das ganze Leben nur auf dich gewartet." Das Gefühl der Sicherheit dieses Wissens ist so groß, daß es für Zweifel keinen Platz mehr läßt.

Grundsätzlich verhindert die Etikette, daß man den Wunsch nach einer Umarmung in die Tat umsetzen kann. Im gewöhnlichen Umgange wäre dergleichen schließlich ein unverzeihlicher Affront. Es steht außer Frage, daß die Etikette im gewöhnlichen Umgange immer strengstens befolgt werden muß. Wenn aber Zwillingsseelen aufeinandertreffen, dann herrscht ein wirklich unvergleichlicher Ausnahmezustand, bei dessen Vorliegen eine sachte Beiseiteschiebung der Etikette ausnahmsweise erlaubt ist.

Es darf aber auch dann nicht auf das Gegenüber überfallartig schnell zugeschossen werden, sondern eine langsame Annäherung ist geboten, um dem anderen immer noch die Möglichkeit zu einem Rückzuge zu lassen. Eine außergewöhnlich lange Blickverbindung sollte dem in jedem Falle vorausgegangen sein, um weitestgehend sicherstellen zu können, daß die eigenen Gefühle auf eine gleiche Erwiderung stoßen.

Wenn sich Zwillingsseelen erst einmal gefunden haben, dann heiraten sie binnen 2 - 3 Monaten oder sogar innerhalb weniger Wochen oder sogar nur Tage nach dem Kennenlernen. Das ist in dem Sonderfalle der Zwillingsseelen-Ehe auch in keiner Weise zu beanstanden, weil ihre Seelen sich ja schon in Vollendung kennen. Sie sind so glücklich, daß sie gewissermaßen aneinander kleben. Sie wollen immerzu zusammen sein und möglichst alles gemeinsam machen. Und dieser Zustand des höchsten Glückes bleibt bei ihnen (im Gegensatze zu Verbindungen nicht miteinander verwandter Seelen) aufrechterhalten bis zum Tode. Die Ehe von Zwillingsseelen besteht gewissermaßen aus Flitterwochen, die niemals enden. Das heißt nicht, daß Zwillingsseelen nicht auch einmal Streit haben können. Aber selbst der Streit hat in einer Zwillingsseelenehe und einer Partnerseelenehe eine andere Güte als in gewöhnlichen Ehen.

Die heute verbreitete grundsätzliche Furcht vor Auseinandersetzungen, zu der wir leider systematisch erzogen werden, wirkt sogar bis in die Ehe hinein: die Angst, daß der andere einem davonläuft, wenn man die Differenzen kompromißlos auf den Tisch bringt. In einer Zwillingsseelen-Ehe aber ist diese Befürchtung vollkommen unbegründet, weil die Seelenbindung viel zu stark ist, als daß sie durch einen Streit zerreißen könnte. Man kann sich in Vollkommenheit auf sie verlassen.

Die Anziehungskraft zwischen Zwillingsseelen bleibt in ihrer Größe immer gleich, nur ihre Güte kann sich im Laufe der Jahre verändern. Die heutzutage überall übliche Problematik des Überdrusses und der Abstumpfung des Gefühls nach einigen Jahren kann in einer Zwillingsseelen-Ehe überhaupt nicht erst aufkommen, weil sie nicht (überwiegend oder sogar völlig) auf körperlicher Anziehung beruht, sondern ausschließlich auf seelischer!

Für seine Zwillingsseele ist man bereit, Opfer von einer Größe auf sich zu nehmen, die man in keiner anderen Verbindung erbrächte, und auch unvergleichlich mehr Leid hinzunehmen, durch das die Verbindung mit jeder anderen Seele zu Bruch gehen würde.

Das Band zwischen Zwillingsseelen ist von schicksalhafter Stärke, d. h., daß es gewöhnlich so stark ist, daß keiner der beiden beim Auftauchen von Schwierigkeiten an ein Verlassen des anderen denken würde. Für beide gibt es auf der Welt nur noch diesen einen möglichen Ehepartner. Alternativen zu diesem gibt es dann sowohl subjektiv als auch objektiv nicht mehr: subjektiv nicht mehr, weil die Gefühle nur noch auf diese eine Seele ausgerichtet sein können; objektiv nicht mehr, weil jede neue Verbindung mit einer anderen Seele niemals dieselbe Höhe des Glückes erreichen könnte, die man mit seiner Zwillingsseele hatte, auch wenn es mit dieser die eine oder andere Schwierigkeit gegeben haben mochte. Wenn man die Vollkommenheit erst einmal erlebt hat, dann kann man in der Unvollkommenheit keine seelische Zufriedenheit mehr finden.

Verrat an der Zwillingsseele oder einer Partnerseele ist eines der schwersten Verbrechen, dessen man sich schuldig machen kann. Das Schicksal bestraft dergleichen mit schwerstem Leide, das insbesondere im Falle des Verrates an der Zwillingsseele zum Tode führt.

Zwillingsseelen hegen den Wunsch, zur gleichen Zeit zu sterben. Wenn der Tod beide auseinanderreißt, dann kann es durchaus geschehen, daß der Zurückgebliebene dem anderen in den Tod folgt, sei es dadurch, daß er Hand an sich legt oder auf dem Umwege einer dann ausbrechenden tödlichen Krankheit, um wieder mit der anderen Seelenhälfte vereint zu sein. Im goldenen Zeitalter der Menschheit war es so, daß die Zwillingsseelen immer zusammen in den Tod gingen: Wenn der eine gestorben war, dann folgte der andere ihm nach, indem seine Seele einfach den Körper verließ. Eine Einwirkung auf den Körper von außen, wie z. B. durch Gift oder eine Waffe, war dazu nicht notwendig. Der Schmerz über die Trennung von der über alles geliebten Zwillingsseele war so groß, daß die Seele von selbst den Körper verließ. Die Funde von Ehegräbern aus der vorgeschichtlichen Zeit belegen dies: in ihnen liegen die Ehepaare sich berührend nebeneinander, was die gleichzeitige Bestattung beweist.

Die Liebe zwischen Zwillingsseelen ist die reine Sehnsucht nach der Seele des anderen - und zwar ganz und gar nach der Seele! Mit sexueller Begierde hat das nicht das Geringste zu tun. Der Wunsch nach der Vereinigung der Körper hat nur den Sinn, die Verschmelzung der Seelen in der körperlichen Welt zu ermöglichen, da die Seelen durch ihre Gebundenheit an den Körper in der materiellen Welt an der völligen Verschmelzung gehindert werden. Die körperliche Vereinigung ist daher weder Ziel noch Selbstzweck, sondern nur die Brücke, die zu dem eigentlichen Ziele führt - der wahrhaft vollkommenen Glückseligkeit der Seelenverschmelzung!

Wenn man die Zwillingsseele erst einmal gefunden hat, dann ist die Sehnsucht nach ihr so groß, daß man sie auch dann heiraten würde, wenn diese Ehewahl zu einem Verzichte auf den geschlechtlichen Teil des Ehelebens aus irgendwelchen Gründen zwänge. Natürlich wäre das eine sehr schwerwiegende Enttäuschung, aber in diesem Falle wäre man dazu bereit, sogar dergleichen hinzunehmen, weil das seelische Glück, das man durch die bloße Gegenwart seiner Zwillingsseele empfindet, nicht mit dem einer gewöhnlichen Ehe zu vergleichen ist. Es geht eben über jeglichen körperlich begründeten Genuß weit hinaus!

Die körperliche Vereinigung war ursprünglich überhaupt nur den Zwillingsseelen vorbehalten. Erst als die Wiederfindung der Zwillingsseelen nicht mehr der Normalfall war, wurde dieses ausschließliche Recht auf andere Seelen ausgedehnt. Die Einmaligkeit blieb aber bestehen: Man suchte sich eine Seele zur Ehe, die so weit wie möglich an die Zwillingsseele herankam, und verband sich dann mit dieser für das ganze Leben bzw. bis zum Tode.

Die körperliche Vereinigung muß dem einen Menschen vorbehalten bleiben, mit dem man sein ganzes Leben führen will, denn diese Ausschließlichkeit begründet innigstes Glück und ein seelisches Band, das auch schwersten Belastungen standzuhalten vermag. Die seit einigen Jahrzehnten systematisch propagierte und jetzt leider auch öffentlich akzeptierte Abartigkeit, daß die Menschen mit jedem ins Bett gehen, mit dem sie nach oberflächlicher Betrachtung glauben auszukommen, führt zu einer geradezu schon frevelhaften und nicht nur sinnlosen, sondern auch schädlichen Verschleuderung von Lebenskraft und gleichzeitig zu einer schrittweisen Abstumpfung der Empfindungsfähigkeit für die Seelengleichheit und Seelenverwandtschaft. Von Verhältnis zu Verhältnis bleibt immer weniger davon übrig, bis schließlich überhaupt nichts mehr von dieser Sensitivität und Kraft vorhanden ist und nur noch der täuschbare Verstand jedes Urteil alleine fällt. Und es fehlt dann auch die Kraft zur Lebung der vollkommenen Glückseligkeit, wenn dann die Zwillingsseele einem begegnen würde.

Die Folge dessen ist, daß der Mensch am Ende seines Lebens auf eine mehr oder minder lange Reihe von Verhältnissen und vielleicht auch auf eine mittelmäßige bis unbefriedigende oder gar schlechte Ehe zurückblickt, die Vollkommenheit des Glückes aber erlebte er natürlich in keiner dieser Lebenslagen. Er zerstörte die Verwirklichungsmöglichkeit seines höchsten Glückes durch seine selbstschädigende Verhaltensweise, zu der er seit einem halben Jahrhundert systematisch erzogen wurde, und beschwert sich dann verständnislos über die Schwere seines Schicksales.

Nur die Konzentration der Seele auf ihre Zwillingsseele vermag zu einer Begegnung mit dieser oder einer Partnerseele zu führen. Wer sich hingegen in Verhältnisse stürzt, der lenkt seine Energien von der Zwillingsseele ab und schwächt sich gleichzeitig ungeheuerlich. Er macht damit deren Auffindung für sich immer mehr zur Unmöglichkeit.

Die von allen Religionen unterschiedslos durch die Jahrtausende hindurch verlangte Zurückhaltung in dieser Hinsicht (Daß die monotheistischen künstlichen und damit unnatürlichen(!) Religionen, wie das Christentum, der Islam u. s. w., diesen heiligen Grundsatz allerdings mißbrauchten und zu einem grausamen und für den einzelnen Menschen sinnentleerten Zwang umfälschten, kann an dieser Stelle nicht erörtert werden.) wurde jahrzehntelang öffentlich lächerlich gemacht und als eine angebliche Fessel und ein Hindernis für die Glückseligkeit des Menschen verleumdet, obwohl sie das genaue Gegenteil ist: Gerade sie erst ermöglicht eben diese höchste Glückseligkeit, indem sie den einzigen Weg dorthin weist und den Menschen so vor den Irr- und Umwegen zu bewahren sucht. Die Menschen aber, die ihr ganzes Leben lang mit der verbrecherischen Irrlehre der Hemmungslosigkeit vergiftet wurden, kommen gar nicht mehr auf den Gedanken, daß die Wahrheit das genaue Gegenteil des seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhundertes üblichen Zustandes sein könnte. Und so befinden sie sich in einer Ausweglosigkeit gefangen, die sie, wenn überhaupt, erst dann erkennen, wenn es schon zu spät für sie ist.

 

Die Unterscheidung der Zwillingsseele von der Partnerseele

Wenn man einer Partnerseele begegnet, dann stellt man sich die Frage, ob das die Zwillingsseele ist. Begegnet man aber der Zwillingsseele, dann formuliert sich dieses Thema nicht als Frage, sondern als Aussage: "Das ist meine Zwillingsseele!" Der Eindruck der gesichteten Seele ist so überwältigend und alles erfassend, daß sich jeder Zweifel ausschließt.

Wenn man mit der Seele, die man für seine Zwillingsseele hält, immerzu Schwierigkeiten hat oder diese Dinge tut, die man selbst (und deshalb ebenso die Zwillingsseele) niemals täte, dann hat man mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit nicht die Zwillingsseele vor sich, sondern höchstens eine Partnerseele.

Allerdings ist eine Partnerseele 1. Grades gewissermaßen eine Ersatzzwillingsseele, weil ihre Ähnlichkeit mit dieser ein sehr hohes Maß erreicht. Man muß sich in der heutigen Zeit, in der schätzungsweise weniger als 1 % der Menschen ihre Zwillingsseele wiederfindet, glücklich schätzen, wenn man auch "nur" eine Partnerseele überhaupt findet. Partnerseelen sind Seelenverwandte, deren Verwandtschaftsgrad die Ähnlichkeit mit der eigenen Seele anzeigt. Partnerseelen 1. Grades gehören zu derselben Seelenfamilie, Partnerseelen 2. Grades zu derselben Seelensippe und Partnerseelen 3. Grades zu demselben Seelenstamme wie die eigene Seele.

 

Die Erkennung eines Ortes, an dem sich die Zwillingsseele befindet

Manche Menschen haben es schon einmal erlebt: Man kommt in eine Stadt und fühlt sich in dieser auf unerklärliche Weise unendlich wohl, obgleich es keinen nachvollziehbaren Grund dafür gibt. Dieses Wohlgefühl ist so groß, daß in einem der Wunsch aufkommt, daselbst für immer zu bleiben. Man kann sich beim besten Willen nicht erklären, warum man sich so zu diesem Orte hingezogen fühlt, aber dieser Wunsch in einem ist übermächtig groß.

Eine solche seltsame Erfahrung stellt sich meistens nur an Orten ein, in deren Gebiet die Zwillingsseele wohnt oder sich zumindest zur selben Zeit aufhält (oder sehr kurz vorher aufhielt). Die Seele erkennt im Unterbewußtsein die Spur der Schwingung der ihr selbst vollkommen gleichen Zwillingsseele und empfindet dadurch ein starkes Wohlgefühl - sie fühlt sich wie in ihrem ureigensten Zuhause.

Das scheinbar unerklärliche Wohlfühlen an einem Orte kann auch dann zu Stande kommen, wenn man daselbst in einem früheren Leben lange Zeit sehr glücklich war. Allerdings hat dieses Wohlgefühl eine etwas andere Güte und es läßt sich an ganz bestimmten Stellen der Stadt festmachen, während die gleichzeitige Anwesenheit der Zwillingsseele in einer Stadt nur sehr diffus wahrgenommen wird.

 

Die Zwillingsseele in der Zukunftsvorhersage

Bei Prophezeiungen hinsichtlich der Zwillingsseele ist zu beachten, daß Zukunftsdeuter meistens auch Partnerseelen für Zwillingsseelen halten, weil ihnen deren genaue Abgrenzung voneinander sehr schwerfällt. Wenn man also vorausgesagt bekam, daß man seine Zwillingsseele wiederfinden würde, dann muß man damit rechnen, daß es sich bei der prophezeiten Person ebenso lediglich um eine Partnerseele handeln könnte.

Nur eine Minderheit der Hellseher ist in der Lage, die Abgrenzung zwischen der Zwillingsseele und einer Partnerseele klar zu erkennen. Ob ein Zukunftsdeuter die Fähigkeit besitzt, die Zwillingsseele von einer Partnerseele zu unterscheiden oder nicht, läßt wohlbemerkt keine Rückschlüsse auf die Richtigkeit seiner Aussagen generell zu. Die Erkenntnisfähigkeit dieser Feinheit ist eine Randspezialität und spielt für die grundsätzliche Fähigkeit zur Zukunftsschau keine Rolle.

 

Die Entstehung des Zwillingsseelenzustandes

Nach den ältesten Überlieferungen war der Mensch ursprünglich androgyn, d. h. beide Geschlechter in sich vereinigend. Im Laufe der Entwicklungsgeschichte erfolgte eine Aufspaltung des Körpers in zwei Geschlechter und damit ging die Spaltung der Seele in zwei Seelenhälften einher. Die beiden Seelenhälften sehnen sich darnach, wieder miteinander eins zu werden und suchen sich deshalb stets.

 

Die geschichtliche Entwicklung und ihre verheerende Auswirkung auf die Wahrscheinlichkeit der Wiederfindung der Zwillingsseelen

Ursprünglich war es so, daß die Zwillingsseelen immer in derselben Umgebung, meistens sogar in derselben Sippe, wiedergeboren wurden, so daß sie sich spätestens nach dem Heranwachsen wieder begegneten. Wenn eine Seele in ein anderes Gebiet auswanderte, dann kehrte sie nach ihrem Tode zur Wiedergeburt in ihr Herkunftsgebiet zurück.

Anders allerdings verhält es sich, wenn ganze Teile eines Volkes auswandern: Dann erfolgt nicht zwingend eine Rückkehr der Seele an ihren Ursprungsort, sondern sie reinkarniert dann in dem verpflanzten Teil ihres Volkes, d. h. fern dem Ursprungslande.

Die Zerreißung von Stämmen durch die Auswanderung eines Teiles in ein anderes Gebiet oder die gewaltsame Verschleppung, wie z. B. die eines Teiles der heidnischen Sachsen aus dem heutigen Niedersachsen nach Baden-Württemberg durch Karl den Sachsenschlächter (den die christliche Geschichtsschreibung bis heute verurteilungswürdigerweise "den Großen" nennt) führte dazu, daß auch Zwillingsseelen, die sich durch ihr zu junges Lebensalter noch nicht hatten miteinander verbinden können, auseinandergerissen wurden.

Ein weiteres, geschichtlich noch sehr junges Beispiel ist die Vertreibung der Ostdeutschen durch die Russen und Polen. Sie führte dazu, daß die Ostdeutschen sich nun auf ganz Deutschland verteilen und nicht mehr ihre eigenen Länder haben, in denen die Wahrscheinlichkeit, die Zwillingsseele wiederzufinden, erheblich größer wäre.

Diese spezielle Verschlechterung betrifft nur die Ostdeutschen. Eine Heimsuchung für ausnahmslos alle Deutschen aber ist der insbesondere seit dem 20. Jh. vom System dem Bürger immer mehr auferlegte Zwang, der euphemistisch als "Mobilität" bezeichnet wird, sich aus seinem Heimatgebiete herausreißen zu lassen und um des täglichen Brotes Willen in ein anderes Gebiet ziehen zu müssen. Diese Entwicklung verschlimmerte dann die Lage bis hin zu der totalen zwillingsseelentechnischen Katastrophe, in der wir heute zu leben gezwungen sind.

So haben wir in der Gegenwart den traurigen Zustand, daß z. B. die Zwillingsseele einer Seele in Niedersachsen in Baden-Württemberg leben könnte. Wegen der großen Entfernung aber werden sie sich mit ziemlicher Sicherheit niemals begegnen, es sei denn, das Schicksal führt sie durch einen glücklichen Zufall irgendwo zusammen.

Das Zusammentreffen der Zwillingsseelen, das in früheren Jahrtausenden, d. h. im goldenen, im silbernen und im bronzenen Zeitalter der Menschheit, eine Zwangsläufigkeit war, wurde durch das Zerreißen der Stämme und den Zwang zur "Mobilität" zu einer Ausnahmesituation, zu deren Herbeiführung es schon eines ungeheuer großen Glückes bedarf.

Das Zwillingsseelen-Zentrum will den Folgen dieser verheerenden Verschlechterung der Wiederfindungswahrscheinlichkeit entgegenwirken, indem es die Möglichkeit schafft, durch die die Zwillingsseelen sich trotz gebietsmäßiger Trennung wiederfinden können.

 

Wie man die Wiederfindung fördern kann

Weil Zwillingsseelen in jeglicher Hinsicht dieselben Neigungen haben, ist die Wahrscheinlichkeit der Wiederfindung in einer Umgebung, die der stärksten Neigung, die man selbst empfindet, frönt, am größten:

Interessiert man sich vor allem für Kultur, dann sollte man in eine Gesellschaft gehen, die sich dem betreffenden kulturellen Bereiche widmet, für den man das stärkste Gefühl empfindet: Hat man z. B. eine Vorliebe für historische Tänze in historischer Gewandung, sollte man in eine Romantik-Gesellschaft gehen, die das Zeitalter, das man am liebsten mag, aufleben läßt. Hierbei stehen meistens das Rokoko und die Renaissance zur Auswahl.

Ist man Feuer und Flamme für die Politik, dann sollte man in die Partei gehen, zu der man sich am meisten hingezogen fühlt. Ist die von einem favorisierte Partei eine kleine, dann sollte man nicht den Fehler begehen, statt derselben eine große Partei, deren Charakter den eigenen Wünschen weniger entspricht, zu nehmen, nur weil diese erheblich mehr Mitglieder und die Aussicht auf Machterlangung hat. Damit würde man nämlich die Wahrscheinlichkeit der Auffindung einer einem selbst hochgradig ähnlichen Seele eher vermindern als vergrößern.

Interessiert man sich am meisten für Sport, dann gehe man in einen Sportverein, der die Sportart betreibt, die man am liebsten mag.

Man sollte allerdings eines beachten: Der Eintritt in eine entsprechende Gesellschaft muß um der Sache der Gesellschaft willen geschehen, nicht um die Zwillingsseele zu finden!

Diese Methode kann allerdings - zumindest im Hinblicke auf die Zwillingsseele - nur dann funktionieren, wenn diese in derselben Stadt lebt wie man selbst. Mit Bezug auf Partnerseelen sieht es grundsätzlich günstiger aus, weil es davon eine Vielzahl gibt und nicht nur eine einzige.

 

Die Feststellung der Zwillingsseele oder einer Partnerseele auf der Basis der Astrologie in Verbindung mit der Physiognomie

Der Mensch kann sich, von dem größten Wunsche seiner Seele getrieben, in der genauen Einordnung einer anderen Seele täuschen. Es könnte auch sein, daß Selbstzweifel an seinem Urteile an ihm nagen und ihn nicht zur Ruhe kommen lassen. Mit der Astrologie steht glücklicherweise eine Methode zur Verfügung, die jeden Zweifel ausräumen oder eine persönliche Einschätzung als unzutreffend erkennen kann, weil sie einen unbeeinflußbaren Maßstab an den Fall anlegt: Durch die Feststellung der Anzahl und Art von Verbindungen zweier Geburtshoroskope miteinander in Kombination mit der Physiognomieanalyse läßt sich eine Aussage darüber machen, ob es sich um Zwillingsseelen, Partnerseelen 1., 2. oder 3. Grades handelt oder ob die beiden Seelen in keiner Verwandtschaft zueinander stehen.

 

Die Dienstleistungen des Zwillingsseelen-Zentrums

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